Glossar

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A
AGG

Inhalt

Arbeitnehmerüberlassung

Auch Zeitarbeit, Leiharbeit, Personalleasing genannt - die Arbeitnehmerüberlassung bezeichnet die gewerbsmäßige Überlassung von Arbeitnehmern (m/w) an Unternehmen. Es besteht ein dreiseitiges Beschäftigungs- bzw. Arbeitsverhältnis zwischen Arbeitnehmer (m/w), Verleih- und Entleihfirmen. Arbeitnehmerüberlassung dient der Entleihfirma vor allem zur flexiblen Personaldisposition.

Arbeitsschutzgesetz

Das Arbeitsschutzgesetzt (ArbSchG) ist ein 1996 erarbeitetes Gesetz über die Durchführung von Maßnahmen des Arbeitsschutzes zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes der Beschäftigten (m/w) bei der Arbeit. In der Arbeitnehmerüberlassung übernehmen sowohl der Verleiher als auch der Entleiher Pflichten im Rahmen des Arbeitsschutzes, um die Arbeitssicherheit des Leiharbeitnehmers (m/w) zu gewährleisten, beispielsweise über die Arbeitssicherheitsunterweisung.

Arbeitszeitgesetz

Das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) von 1994 dient der Sicherheit und dem Gesundheitsschutz der Arbeitnehmer (m/w) bei der Arbeitszeitgestaltung, die Rahmenbedingungen für flexible Arbeitszeiten zu verbessern sowie Sonntage und die staatlich anerkannten Feiertage als Tage der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung der Arbeitnehmer (m/w) zu schützen.

Arbeitszeitkonto

Auf das Arbeitszeitkonto(AZK) fließen die erarbeiteten Stunden, die über die monatliche Arbeitszeit hinausgehen. Die Stunden, die gesamt auf dem Arbeitszeitkonto stehen, lassen sich auf der Lohnabrechnung ablesen. Für den Arbeitgeber ist das Arbeitszeitkonto ein wichtiges Instrument, um bezahlte Nichteinsatzzeiten zu verhindern. Der Arbeitnehmer (m/w) kann sich auf diese Weise zusätzliche bezahlte freie Tage verschaffen, ohne das Urlaubskonto angreifen zu müssen.

AÜG

Das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) ist ein 1972 entstandenes Gesetz, dass die gewerbsmäßige Überlassung von Arbeitnehmern (m/w) regelt. Das AÜG stellt die gewerbsmäßige Arbeitnehmerüberlassung unter einen so genannten Erlaubnisvorbehalt, d. h. der Verleiher benötigt für seine Tätigkeit die Erlaubnis der Bundesagentur für Arbeit.

AÜV

Der Arbeitnehmerüberlassungsvertrag (AÜV) regelt die Rahmenbedingungen einer Arbeitnehmerüberlassung zwischen Personaldienstleistungsunternehmen(Verleiher) und Kundenunternehmen (Entleiher).

B
BA

Die Bundesagentur für Arbeit (BA, ehemals Bundesanstalt für Arbeit) ist eine Bundesbehörde mit Sitz in Nürnberg, die den Bereich der Arbeitslosenversicherung, Sozialleistungen und Leistungen der Arbeitsvermittlung und -förderung erbringt und verwaltet.

BAG

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) ist das oberste Gericht der Arbeitsgerichtsbarkeit (im Sinne der Instanzen) und ist damit einer der fünf obersten Gerichtshöfe der Bundesrepublik in Deutschland mit Sitz in Erfurt.

BGB

Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) von 1900 regelt die wichtigsten Rechtsbeziehungen zwischen Privatpersonen.

C
Chip

Handliches Tool, das die notwendigen Personaldaten und Zugangsdaten eines Mitarbeiters (m/w) speichert. Zum Beispiel als Zugangskontrolle zu Firmen und/oder zur Erfassung der Arbeitszeiten. Die Daten werden von einem Lesegerät ausgelesen (RFID-Transponder). Der Chip ist in der Regel Eigentum des Kundenunternehmens und muss nach dem Einsatz dem Entleiher zurückgegeben werden.

D
DGB

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), gegründet 1949, ist die größte Dachorganisation von Einzelgewerkschaften. Ihm gehören acht Mitgliedsgewerkschaften in der Bundesrepublik Deutschland an: Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Industriegewerkschaft Metall (IG Metall), Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V. (ver.di), Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und Gewerkschaft der Polizei (GdP).

Der DGB hat mit den beiden Zeitarbeitsverbänden iGZ (Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V. und BZA Bundesverband Zeitarbeit Personal-Dienstleistungen e.V Entgeltrahmentarifverträge für die Zeitarbeit geschlossen.

Dreiecksverhältnis

Als Dreiecksverhältnis bezeichnet man das Zusammenspiel zwischen Leiharbeitnehmer (m/w), Zeitarbeitsunternehmen und Kundenunternehmen innerhalb der Zeitarbeit. Es gibt einen Arbeitsvertrag zwischen Leiharbeitnehmer (m/w') und Zeitarbeitsunternehmen und einen Arbeitnehmerüberlassungsvertrag zwischen Zeitarbeitsunternehmen und Kundenunternehmen. Arbeitgeber des Leiharbeitnehmers (m/w) ist immer das Zeitarbeitsunternehmen.

E
EGZ

Eingliederungszuschüsse (EGZ) können Arbeitgeber für die Einstellung von förderungsbedürftigen Arbeitnehmern (m/w) in Form von Zuschüssen zu den Arbeitsentgelten erhalten. Entscheidend ist das Vorliegen von Vermittlungshemmnissen, die einen konkreten Wettbewerbsnachteil für den Betroffenen bedeuten. Zuständig für die Vergabe des EGZ ist die Bundesagentur für Arbeit.

Entleiher

Einsatzbetrieb, dem von einem Personaldienstleister Mitarbeiter (m/w) überlassen werden.

Equal Pay / Equal Payment

„gleiches Geld für gleiche Arbeit" - Unter equal payment versteht man den Ansatz der gleichwertigen Bezahlung eines Zeitarbeitnehmers (m/w) zum vergleichbar eingesetzten Stamm-Mitarbeiter (m/w) im Kundenbetrieb.

Equal Treatment

„Gleichbehandlung" - Unter equal treatment versteht man die Gleichbehandlung des Zeitarbeitnehmers (m/w) in Bezug auf die Arbeitsbedingungen zum vergleichbar eingesetzten Stamm-Mitarbeiter (m/w) im Kundenunternehmen.

EU

Die Europäische Union (EU) ist ein aus 27 europäischen Staaten bestehender Staatenverbund. Jeder EU-Bürger hat das Recht, in einem anderen Mitgliedstaat zu leben, zu arbeiten und zu wohnen, so lautet das europäische Bürgerrecht der „Freizügigkeit" und damit das wohl wichtigste Recht, das der einzelne Bürger aus dem EU-Recht herleiten kann. Für Arbeitnehmer (m/w) besteht diese Freiheit seit der Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft im Jahre 1957.

Externe Mitarbeiter/in

Anderes Wort für Leiharbeitnehmer (m/w), die bei einem Kundenbetrieb eingesetzt sind, also "außerhalb" des Personaldienstleistungsunternehmens arbeiten.

F
Flexibilität

Ein wesentlicher Vorteil der Zeitarbeit ist die Möglichkeit für das Kundenunternehmen, flexibel Personal auf Auftragslagen abzustimmen.

Freizügigkeit

Jeder EU-Bürger hat das Recht, in einem anderen Mitgliedstaat zu leben, zu arbeiten und zu wohnen, so lautet das europäische Bürgerrecht der „Freizügigkeit". Primäre Grundlage der Freizügigkeit sind die Art. 45 - 48 AEUV (Vertrag über die Arbeitsweise der europäischen Union).

G
GKV-Spitzenverband

GKV = gesetzliche Krankenversicherung -Dem GKV-Spitzenverband gehören alle gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland an. Er vertritt die Belange der gesetzlichen Krankenversicherung auf Bundesebene und gestaltet die Rahmenbedingungen für die gesundheitliche Versorgung. Die vom GKV-Spitzenverband abgeschlossenen Verträge und seine Entscheidungen gelten für alle Krankenkassen.

H
Hartz

Das Hartz-Konzept ist eine Bezeichnung für Vorschläge der Kommission „Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt", die unter der Leitung von Peter Hartz 2002 ihren Bericht vorlegte. Die aus dem Bericht hervor gegangen Gesetze zur Reform des Arbeitsmarktes wurden mit den Kurzbezeichnungen Hartz I, Hartz II, Hartz III und Hartz IV belegt; die einzelnen Gesetze traten schrittweise zwischen 2003 und 2005 in Kraft.

Hartz IV

Zusammenführung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe (Hilfe zum Lebensunterhalt) für Erwerbsfähige zu Arbeitslosengeld II.

Human Resources

auch HR; englischer Begriff für das Personalwesen

I
IG BCE

Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie - die IG BCE entstand 1997 durch Fusion der IG Bergbau und Energie (IG BE) mit der IG Chemie, Papier, Keramik (IG CPK) und der Gewerkschaft Leder (GL). Die IG BCE ist Mitglied im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und drittgrößte Einzelgewerkschaft im DGB.

IG-Metall

Industriegewerkschaft Metall - Gewerkschaft für Produktion und Dienstleistung der Bereiche Metall-Elektro, Textil-Bekleidung sowie Holz und Kunststoff- sie ist die größte Einzelgewerkschaft in Deutschland und wurde 1949 gegründet.

I
iGZ

Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V. - Arbeitgeberverband der Zeitarbeitsbranche

I
Interne Mitarbeiter/in

Interne Mitarbeiter (m/w) sind die Mitarbeiter eines Personaldienstleisters, die intern, also direkt im Personaldienstleistungsunternehmen arbeiten, z.B. als Disponent/in, Personalberater/in, Sachbearbeiter/in.

J
JArbSchG

Gesetz zum Schutz der arbeitenden Jugend von 1976, das sich mit den Vorschriften für die Beschäftigung von unter 18-Jährigen befasst.

K
Klebe-Effekt

Als Klebe-Effekt wird die Übernahme von Zeitarbeitnehmern (m/w) in den Kundenbetrieb beschrieben. Statistisch gesehen wird jeder dritte Zeitarbeitnehmer (m/w) vom Kundenbetrieb übernommen.

Kundenbetrieb

Im Kundenbetrieb leisten die Zeitarbeitnehmer (m/w) ihren Einsatz ab. Das Kundenunternehmen ist Vertragspartner des Zeitarbeitsunternehmens, das wiederum den Zeitarbeitnehmer (m/w) unter Vertrag hat. Dieses rechtliche Zusammenspiel nennt sich Dreiecksverhältnis.

Kurzarbeitergeld (Kug)

Lt. Bundesagentur für Arbeit: konjunkturelles Kurzarbeitergeld. Es wird gewährt, wenn in Betrieben die regelmäßige betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit infolge wirtschaftlicher Ursachen oder eines unabwendbaren Ereignisses vorübergehend verkürzt wird.

L
LAG

Das Landesarbeitsgericht (LAG) ist in Deutschland ein oberes Landesgericht auf dem Gebiet der Arbeitsgerichtsbarkeit. Es ist regelmäßig Berufungs- oder Beschwerde-Gericht im Rechtszug der Arbeitsgerichtsbarkeit zu den erstinstanzlichen Urteilen und Beschlüssen des Arbeitsgerichtes. Gegen Urteile des Landesarbeitsgerichts ist als Rechtsmittel die Revision oder bei Beschlüssen die Rechtsbeschwerde zum Bundesarbeitsgericht möglich.

Leiharbeit

auch Zeitarbeit, Personalleasing, Arbeitnehmerüberlassung etc.; bezeichnet die gewerbsmäßige Überlassung von Zeitarbeitnehmern (m/w) von einem Verleihunternehmen an ein Kundenunternehmen.

Leiharbeitnehmer/in

auch Zeitarbeitnehmer/in, Entliehene/r; Mitarbeiter/in eines Personaldienstleisters, der/die an einen Entleihbetrieb überlassen wird.

Lohnuntergrenze

auch Mindestlohn; gesetzlich festgelegte Untergrenze eines Lohnes, die nicht unterschritten werden darf.

M
Mindestlohn

auch Lohnuntergrenze - gesetzlich festgelegte Untergrenze eines Lohnes, die nicht unterschritten werden darf. Die Festsetzung des Mindestlohns erfolgt durch eine gesetzliche Regelung. Neben den Lohnuntergrenzen gibt es branchenspezifische, Länderspezifische und mit Tarifvertrag festgelegte Mindestlöhne.

N
Nachweisgesetz (NachwG)

Gesetz über den Nachweis der für ein Arbeitsverhältnis geltenden wesentlichen Bedingungenvon 1995 - es beinhaltet alle gesetzlichen Vorschriften für Arbeitgeber betreffs Arbeitnehmer (m/w), die länger als einen Monat beschäftigt sind.

O
Onlinebewerbung

Bewerbungsverfahren über E-Mail und Internet, oftmals mit vorgefertigten Bewerbungsformularen versehen.

Ordentliche Kündigung

Eine ordentliche Kündigung ist das Mittel zur Auflösung von Arbeitsverhältnissen, die auf unbestimmte Zeit eingegangen sind.

P
PersDienstLAusbV

Ausbildungsordnung / Verordnungüber die Berufsausbildung zur/zum Personaldienstleistungskauf-/Kauffrau von 2008 - beinhaltet alle wesentlichen Vorschriften und Inhalte der Ausbildung zum/zur Personaldienstleistungskaufmann/-kauffrau.

Personalberater/in

Mitarbeiter (m/w) eines Personaldienstleistungsunternehmens oder freiberuflicher Berater (m/w), der Unternehmen bei der Beschaffung und Besetzung von Positionen im Fach- und Führungskräftebereich unterstützt - der Personalberater (m/w) bringt idealerweise eine akademische Ausbildung und mehrjährige Berufserfahrung mit.

Personalberatung

Beratung bei Bedarf, Beschaffung und Besetzung von Positionen für Fach- und Führungskräfte (m/w) in Unternehmen.

Personaldienstleister

Unternehmen, das Personaldienstleistungen anbietet.

Personaldienstleistungen

sind sämtliche Dienstleistungen, die den Personalbereich von Firmen unterstützen, z.B. Zeitarbeit, Personalvermittlung, Personalberatung, Outsourcing, Outplacement, Interim Management.

Personaldisponent/in

Der Personaldisponent (m/w) ist Ansprechpartner für Kunden und Mitarbeiter (m/w) des Personaldienstleisters. Er koordiniert vor allem die Einsätze der externen Mitarbeiter (m/w). Der Personaldisponent (m/w) gehört zum internen Personal des Personaldienstleiters.

Personalvermittlung

Beschaffung von Mitarbeitern (m/w) aus dem Bereich der Fachkräfte durch externe Personalvermittler; Führungskräfte (m/w) werden durch Personalberatung beschafft.

Q
Qualifiziertes Arbeitszeugnis

Neben Personalien und Dauer der Beschäftigung muss das qualifizierte Zeugnis (im Gegensatz zum einfachen Zeugnis) eine Beurteilung der Führung und Leistung enthalten.

Qualifizierung

Fort- oder Weiterbildung; Erlernen zusätzlicher Kenntnisse und Fertigkeiten.

R
Recruiting

englisch für Personalbeschaffung - im Deutschen auch Rekrutierung genannt. Die Beschaffung von Personal (m/w) für einen definierten Personalbedarf aus dem  internen Mitarbeiterstamm oder externen passenden Kandidaten für die Position.

S
SGB

Das deutsche Sozialgesetzbuch (SGB) beinhaltet alle Gesetze und Vorschriften zum Sozialrecht. Der erste, allgemeine Teil trat 1975 in Kraft. Das SGB fasst viele Einzelgesetze zu verschiedenen Themen wie Sozialversicherung, Sozialrecht oder Leistungen staatlicher Fürsorge aus Steuermitteln zusammen.

Sonderzahlungen

sind zusätzlich zum Monatsentgelt gezahlte Verpflegungsmehraufwendungen, Prämien, Fahrgelder, Zulagen etc.

Stamm-Mitarbeiter/in

Als Stamm-Mitarbeiter (m/w) werden die Mitarbeiter (m/w) in einem Kundenbetrieb bezeichnet, die dort angestellt sind. Das Prinzip des equal payment bzw. equal treatment orientiert sich an den Bedingungen, die für diese Stamm-Mitarbeiter (m/w) mit vergleichbaren Aufgabengebieten gelten.

Stundenverrechnungssatz

auch Verrechnungssatz; vom Kundenunternehmen an den Personaldienstleister zu zahlender Stundensatz für den überlassenen Mitarbeiter (m/w).

Stundenzettel

Im Bereich der Zeitarbeit übliches Instrument, die gearbeitete Stundenanzahl durch den Mitarbeiter (m/w') festzuhalten und vom Kundenbetrieb zu prüfen und gegenzuzeichnen. Der Stundenzettel dient als Arbeitsnachweis und Beleg für die Rechnungstellung.

T
Tarif

Ein Tarif ist eine Sammlung von festen Bedingungen, insbesondere Preisen oder Leistungen bestimmter Art.

Tarifvertrag iGZ

Ein Tarifvertrag wird von den Tarifvertragspartnern verhandelt und beschreibt die Rahmenbedingungen, nach denen ein Arbeitnehmer-Arbeitgeber-Verhältnis ausgerichtet ist. Zwischen dem Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) und der Tarifgemeinschaft des Deutschen Gewerkschaftsbundes wurde ein umfangreiches Tarifwerk ausgehandelt, das die Arbeitsbedingungen für die Zeitarbeitnehmer (m/w) regelt, die von iGZ Mitgliedsunternehmen beschäftigt werden. Gleiches gilt für Zeitarbeitsunternehmen, die sich an den iGZ-DGB-Tarifvertrag, anlehnen, das heißt ihn anwenden, ohne offiziell iGZ-Mitglied zu sein.

Teilzeit- und Befristungsgesetz

Das Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) regelt im deutschen Arbeitsrecht das Recht der Teilzeitarbeitsverhältnisse und der befristeten Beschäftigung. Ziel des Gesetzes ist es nach seinem § 1 „Teilzeitarbeit zu fördern, die Voraussetzungen für die Zulässigkeit befristeter Arbeitsverträge festzulegen und die Diskriminierung von teilzeitbeschäftigten und befristet beschäftigten Arbeitnehmern (m/w) zu verhindern". Das Gesetz setzt die EG-Richtlinie über Teilzeitarbeit und die EG-Richtlinie über befristete Arbeitsverträge in nationales Recht um.

Transfergesellschaft

Ist eine Gesellschaft, die bei Massenentlassungen von Unternehmen eingesetzt werden, mit dem Ziel professionelle Hilfe bei der beruflichen Neuorientierung zu leisten.

U
Urlaubsgeld

Urlaubsgeld ist ein zusätzliches Entgelt des Arbeitgebers an seinen Arbeitnehmer (m/w), das einen Beitrag zu den meist im Sommer anfallenden urlaubsbedingten Aufwendungen darstellt. Zu unterscheiden ist es insbesondere vom Urlaubsentgelt nach § 11 BUrlG, das die Weiterzahlung des gewöhnlichen Lohnes für die Zeit des Urlaubs bezeichnet. Das Urlaubsgeld ist eine Sonderzuwendung (Sonderleistung, Gratifikation im weiteren Sinn) und folgt grundsätzlich den allgemeinen Regeln des Rechts der Sonderzuwendungen.

V
ver.di

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ist eine Mitgliedsgewerkschaft im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) mit Sitz in Berlin. Sie hat rund 2,2 Millionen Mitglieder und ist damit die zweitgrößte Gewerkschaft im DGB nach der IG Metall. Ver.di ist die Gewerkschaft der Dienstleistungsbranchen.

V
Verrechnungssatz

Vom Kundenunternehmen an den Personaldienstleister zu zahlender Stundensatz für die Überlassung von Zeitarbeitnehmern (m/w).

W
Weiterbildung

Fortbildung oder Qualifizierung; Erlernen zusätzlicher Kenntnisse und Fertigkeiten.

X
Xing

Business Internet Portal

Z
Zeitarbeit

Auch Leiharbeit, Personalleasing, Arbeitnehmerüberlassung etc.; bezeichnet die gewerbsmäßige Überlassung von Zeitarbeitnehmern (m/w) von einem Verleihunternehmen an ein Kundenunternehmen.

Zeitarbeitnehmer/in

Auch Leiharbeitnehmer/in, Entliehene/r; Mitarbeiter/in eines Personaldienstleisters, der/die an einen Entleihbetrieb überlassen wird.

Zulagen

Entgeltbestandteile, die einem Arbeitnehmer (m/w) zusätzlich zu seinem Gehalt bezahlt werden können (z. B. Verschmutzungszulage)

Zuschläge

Entgeltbestandteile, die einem Arbeitnehmer (m/w) zusätzlich zu seinem Gehalt bezahlt werden müssen (z. B. Nachtzuschlag)